Jerez: Wiege der Flamenco-Kunst
Man kann den Flamenco in Jerez nicht ignorieren. Er liegt in der Luft, an jeder Ecke und in jeder Straße.
Seit ihrer Kindheit erlebte sie den Flamenco ihrer Heimatstadt Jerez – einem Flamencogebiet par excellence.
Die Musik von La Plazuela und dem Barrio San Miguel (wo Lola Flores geboren wurde) prägte ihre gesamte Kindheit. Die Calle Cerrofuerte (Geburtsort von La Paquera de Jerez) war Schauplatz ihrer Jugendjahre und ihrer wachsenden Liebe zum Flamenco.
Die Peña Flamenca Los Cernícalos und die Peña La Bulería in der Calle Mariñíguez waren Orte, die sie regelmäßig aufsuchte, um Flamenco zu hören – als leidenschaftliche Liebhaberin dieser Musik. Ebenso die ehemaligen Flamenco-Freitags im Kino Astoria, die Fiesta de la Bulería in der Stierkampfarena, das jährliche Flamenco-Festival, Konzerte auf der Plaza de la Asunción, die Peña-Zyklen, die Messe, die Flamenco-Weihnacht, Gitarren- und Gesangswettbewerbe… alles feste Termine in ihrem Leben.
Dazu kommt der spontane Straßenflamenco, der die Zeit stehenbleiben lässt… private Feiern, der charakteristische Gesang von Jerez – eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.
Universität
Sie begann ihre musikalischen Studien bereits im Alter von sechs Jahren mit Klavier am Konservatorium und schloss diese in ihrer Jugend ab.
Ihr wissbegieriger Geist führte sie dazu, nicht nur am Konservatorium, sondern auch an der Universität Abschlüsse zu erwerben:
Lizentiat in Musikgeschichte und Musikwissenschaft, spezialisiert auf Flamencologie.
Sie arbeitete als Musikdozentin sowohl an Konservatorien als auch an Universitäten, auf Spanisch und Englisch.
